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Artikel-Schlagworte: „Darkhan“

Wir wohnen nun in Etzgen

Unterdessen ist es ja schon eine ganze Weile her, als mein Personal seine sieben Sachen in Bözen packte, mich und Yaron ins Auto luden und ein neues Heim in Etzgen bezog. Das Grundstück ist gross genug, damit wir zwei uns entsprechend entfalten können. Seit ein paar Wochen ist das Areal auch komplett eingezäunt, obschon ich ja gerne mal etwas im Wald, oberhalb vom Haus, herumstriehlen würde. Die Rehböcke reizen mich oft mit ihrem Gebell.

Mein Personal war viele Stunden daran, den Garten zu gestalten. Ich finde es kann sich durchaus sehen lassen, weil sie genügend Platz für unser tägliches Rennen gelassen haben. Seit letzter Woche, habe ich endlich auch wieder meinen Aussichtsplatz, den ich bis dahin schon etwas vermisst habe. Nun erfreue ich mich einer tollen Aussicht, die ich täglich geniesse. Ich komme mir ein wenig vor wie ein König, der über sein Imperium wacht.

Es ist eine wirklich interessante Gegend hier, mit viel Natur. Täglich sehen wir irgendwelche Wildtiere, von Hasen über Rehe und Füchsen, bis hin zu Eichhörnchen. Und unten im Tal hat es noch so komische grosse Vögel, die sind aber auch hinter eine hohen Zaun.

Etzgen

Etzgen

Gartengestaltung

Gartengestaltung

Mein Schattenplatz

Mein Schattenplatz

Meine Aussichtsplattform

Meine Aussichtsplattform

Mein Imperium

Mein Imperium

Viel Natur hier

Viel Natur hier

Wildtiere

Wildtiere

Komische Vögel

Komische Vögel

Internationales Coursing 2016 in Tüttleben

Tüttleben war bislang immer eine Reise wert. Tolle Atmosphäre, tolle Leute, tolle Hunde. Wie es wohl dieses Jahr werden würde? Die Wettervorhersage versprach zumindest von oben nicht viel Gutes. Aber auch das sollte ganz anders kommen.

Wie gewohnt, waren auch dieses Jahr viele Hunde am Start, des langen, sehr gut und anspruchsvoll gesteckten Coursing-Parcours. Bei den Rüden fanden sich 11 Läufer ein. Leider durfte auch der Prügler vom letzten Jahr, erneut starten und alle Rüdenhalter schauten gebannt auf die Laufzusammenstellung. Der Hund wurde aber mit seinem Kumpel eingeteilt.

Nachdem das also klar war und unser Personal sich beruhigte, konnte der Tag seinen gemütlichen Lauf nehmen. Ich konnte mit dem jungen Aram, der schon in Landstuhl und Trautskrichen, seine Coursing-Qualität mit tollen Plätzen unter Beweis stellte, laufen. Die Richter waren aber von seinen Leistungen wenig überzeugt und gaben ihm 2 Punkte (48) weniger als mir.

Als 7. ging ich in den 2. Lauf. Meine Leistung schien beiden Richter diesmal sehr zu gefallen. Sie bedankten sich mit der höchsten Punktezahl (58) aller Afghanen und der zweitbesten Tagesleistung (59 Punkte). Damit wurde ich am Ende von Platz 7 noch auf's Podest vorbegespült.

Mein Kumpel Yaron el Sahir hatte im 2. Lauf weniger Glück. Er durfte mit Paschdous's Ahmad laufen. Der eine Richter fand seinen Lauf ganz und gar schlecht und gab ihm die tiefste Punktezahl. Damit wurde er vom 4. Zwischenrang auf den 8. verbannt. Trotzdem hatte auch er mächtig Spass an der Sache.

Tüttleben ist weiterhin immer eine Reise wert und mausert sich für mich zum Erfolgreichsten aller Rennplätze. Leider hat niemand ein Foto gemacht.

Internationales Coursing 2016 in Tüttleben Darkhan mit Yaron

Nachtrag: Nun hat doch noch ein Foto den Weg zu uns gefunden. Das Bild zeigt die Pokale, welche die Schweizer Afghanen in Tüttleben geholt haben. Yra el Sahir: 1. Rang, Soraya Electra at Agent Boucle: 3. Rang, Venya el Sahir: 4. Rang, (sehr erfolgreiche Mädels), Darkhan d'Avicenna: 3. Rang, Yaron el Sahir : 8. Rang

Einmal 1. Rang, zweimal 3. Rang

Einmal 1. Rang, zweimal 3. Rang

GP von Bern 2016

Lange war es ruhig um mich. Das lag nicht an mir, sondern meine Herrschaften sind mit mir umgezogen. Wir haben nun einen grossen Garten und eine tolle Aussicht aber davon erzähle ich euch ein andermal.

Am Sonntag waren wir in Lotzwil, zum GP von Bern. Das erste Grasbahnrennen 2016 für mich. Ich war schon etwas aufgeregt, zumal ich mit zwei tollen Mädchen zusammen laufen durfte.

Es ging alles gut. Ich kam, für meine Verhältnisse, gut aus der Box, setzte mich gleich in Front und war als Erster beim Hasen.

Genauso lief es auch im Finallauf. Ich hatte einen grossen Vorsperung. Später erfuhr ich dann, dass die beiden Mädels noch etwas mit der Nachhitze zu kämpfen hatten.

Siegerehrung Afghanen Espoirs

Wie gewohnt hier auch ein Video.

Heute ist der 27.10.

Was bedeutet das? Unser Darkhan hat seinen grossen Knochen bereits verarbeitet. Den anderen D'ler wünsche ich zum 5. Geburtstag alles, alles Gute lasst euch feiern

Goldene Renndecke 2015 beim Thüringer Windhundclub

Wir freuen uns immer auf Tüttleben. Es verspricht immer eine schöne Veranstaltung zu werden. Und das war auch dieses Jahr nicht anders. Das Wetter passte und es gab genug Afghanen. Es traten an: Lady Nightshade's Elalii, Lady Nightshade's Elary, Lady Nightshade's Dazim, Vera vom Mandelberg, welcher ich in Freiburg hinten aufgelaufen bin und in der Folge stürzte, und ich.

Dazim, Elary und Vera starteten hervorragend. Elalii und ich etwas weniger gut aber für meine Verhältnisse immer noch sehr gut.

Auf der Innenbahn hatte ich den Vorteil, keinen Spurwechsel machen zu müssen. Vor der ersten Kurve konnte ich mich in Front bringen. Dazim dicht dahinter, gefolgt von Elary und Vera. Elalii fiel bald schon zurück. Ich führte den Zug weiterhin an. Da war aber noch die Kurve drei, Elary's Bermuda Dreieck. Und tatsächlich konnte sich Vera in der Kurve aussen an Elary vorbei kämpfen. Er ist also immer noch Gentlemen. So war dann auch der Zieleinlauf.

Im Finale startete ich aus Box 5 neben Vera welche in Box 4 Stand. Herrchen hatte schon Sorgenfalten. Sollte sich Freiburg wiederholen?

Alle kamen gut aus den Boxen. Ich mit leichten Rückstand, konnte mich aber sofort in Front setzen, nahm Dazim und Vera gleich mit. Vera versuchte sich in der ersten Kurve innen an Dazim vorbei zu schmuggeln. Der aber machte komplett zu und sie musste zurück ziehen. In der Folge schloss Elary etwas auf. Elalii lief hinten ihr eigenes Rennen.

Heute gab es keinen Zweifel an meiner Performance. Ich gab die Führung nicht mehr ab und arbeitete mir einen schönen Vorsprung heraus. Dazim kam ebenfalls mit sicherem Abstand ins Ziel. Vera gab sich mit Platz 3 zufrieden, Elary Platz 4.

Elalii hingehen genoss ihren eigenen Zieleinlauf und erntete dafür viel Applaus vom Publikum.

Es war, wie erwartet, eine tolle Veranstaltung, bestens organisiert, mit sehr gutem Speis und Trank. Ein fester Bestandteil in unserem Kalender ist Tüttleben geworden.

Siegerehrung Afghanen B-Klasse gemischt

Siegerehrung Afghanen B-Klasse gemischt

 
Die Sieger der goldenen Renndecke 2015

Die Sieger der goldenen Renndecke 2015

Hier noch das Video:

Staufer Rennen 2015 beim WRV Staufen in Lorch

Anlässlich des Staufer Rennen 2015 beim WRV Staufen in Lorch erwartete ich ein volles Feld für die Afghanen Rüden der B-Klasse. Leider traten aber nur Ana Shakti's Chirokko, Valluga el Di-Tschu-Rahdan und ich.

Tatsächlich erwischte ich den leicht besseren Start als Chirokko, der sonst immer sehr gut startet. Valluga startete noch besser. Chirokko zog sofort auf die Innenbahn, ich neben ihn. Vor der ersten Kurve war meine Schnauze vorne. Ich konnte sein Tempo auf der Innenbahn durch die zweite Kurve jedoch nicht mitgehen und musste ihn auf der Gegengeraden ziehen lassen. Chirokko scheint heute sehr fit zu sein. Das wird schwer im Finale.

Im Finale startete ich gewohnt schlecht. Sofort heftete ich mich an die Fersen von Chirokko und konnte auf der Geraden, innen, an Valluga vorbei gehen. Chirokko zeigte mir aber sofort, dass es heute, für mich, nichts zu holen gab. Er lief vorne weg wie ein D-Zug und setzte sich bis ins Ziel noch um einige Meter von mir ab. Valluga beendet das Rennen als Dritter.

Ich hoffe, dass es künftig auch in Lorch wieder mehr Afghanen am Start stehen, damit es tolle und spannende Rennen geben kann. Der Verein hat alles Menschenmögliche getan, damit das komplette Wochenende ein Erfolg sein kann. Tatsächlich war alles bis ins Kleinste toll organisiert und professionell gestaltet. Vielen Dank an den WRV. Wir kommen ganz sicher wieder.

Man kann die Zuneigung sehr gut erkennen :-)

Man kann die Zuneigung sehr gut erkennen 🙂


Hier das Video:

GP vom Tuniberg in Freiburg-Waltershofen

Nach drei sehr erfolgreichen Jahren im Renngeschehen, hat es heute leider unseren Darkhan erwischt. Beim GP vom Tuniberg in Freiburg-Waltershofen, seiner Lieblingsstrecke, stürzt und strauchelt er und verletzt sich dabei leicht.

Er ist aber bereits wieder Wohlauf. Der Schrecken war wohl grösser als der Schmerz. Nun wird er geschont, damit er in 3 Wochen in Lorch wieder fit ist.

Hier das Video vom Finallauf

Summer-Trophy und 3. Wertungslauf Sandbahn-Championsleague 2015

Die Summer-Trophy in Kleindöttingen, gleichzeitig auch der 3. Wertungslauf der Sandbahn-Champions-League, wurde im Vorfeld bereits stark kritisiert. Viele vermeintliche Tierschützer stellten einen Tag vor dem Rennen, Mutmassungen an, wie der Verein und die Hundebesitzer sich an diesem heissen Tag verhalten werden.  Das traurige an diesem "Sturm im Wasserglas" ist, dass nichts, aber auch rein gar nichts von dem was die Mutmassungen hergaben, eintraf. Die Verantwortlichen des WRK gingen Vorsichtig ans Werk, kommunizierten konstant mit dem Schiedsgericht und der Tierärztin. Sie hatten zu jedem Zeitpunkt das Renngeschehen voll im Griff. Das Rennen wurde bei Thermometerstand 21 Grad um 07:45 Uhr gestartet und 1,15 Stunden später bei Thermometer 26, aufgrund des zu erwartenden Temperaturanstiegs, abgebrochen. Hier ist ein sehr grosses Lob an den Verein WRK in Kleindöttingen zu richten, das Schiedsgericht und die Tierärztin, welche um 09:00 Uhr einstimmig beschlossen, nach den ersten Vorläufen das Rennen abzubrechen. Niemand von den Hundebesitzern hat diese Entscheidung auch nur einen Moment in Frage gestellt. Es war somit ein sehr gelungener Anlass an welchem alles perfekt organisiert und die Gesundheit der Tiere stets im Vordergrund stand.

 

Um das alles sollen sich die Zweibeiner kümmern. Mich interessierte nur das Rennen. Es waren vier Afghanen Espoirs-Rüden gemeldet. Ana-Shakti's Chirokko, Padparadscha's Enjoy Me, Valluga el Di-tschu-rahdan und ich traten um 07:55 zum Rennen an. Nachdem ich eine Woche zuvor das Maximum an schlechtem Start gezeigt hatte, wollte ich es heute besser machen. Und tatsächlich schaffte ich es, relativ ruhig in der Startbox 1 zu stehen. Das Losglück war auf meiner Seite. So kam es denn, dass ich sehr gut aus der Box kam, unmittelbar hinter Chirokko der wie gewohnt einen Superstart hinlegte. Ich heftete mich aber sofort an seine Fersen und gab ihm zu verstehen, dass er heute mit mir zu rechnen hatte. Der Sand war wunderbar feucht, dass es fast keinen Staub aufwirbelte, was mir zugute kam. Hinter mir reihten sich Enjoy Me und Valluga ein. Chirokko beanspruchte die Innenbahn für sich, ich eng dahinter. Vor der ersten Kurve schon, versuchte ich mich auf die Innenbahn zu drängen. Doch Chirokko blieb standhaft. In der zweiten Kurve versuchte ich es nochmal.... wieder nichts. Chirokko blieb hart und zeigte mir, dass wenn ich heute was reissen wollte, ich mich schon aussenrum bemühen musste.

 

Also blieb mir nur die Gegengerade für das Überholmanöver. Ich setze an, aber Chirokko ist einfach zu schnell. Am Ende der Geraden schaffe ich es mich aussen neben (eine Kopflänge hinten) Chirokko stellen. Wenn ich dieses Rennen für mich entscheiden will, muss ich nun aussenrum vorbei. Es gibt keinen anderen Weg. Aber weder in Kurve drei noch in Kurve vier konnte ich es schaffen. Kopf an Kopf zogen wir eng aneinander durch die Kurven. Zwei Hunde, voll und ganz auf das Lockmittel konzentriert rennen Körper an Körper durch zwei Kurven ohne auch nur einen Moment von der Konzentration abzulassen. Ein tolles Bild.

Hinten liefen Enjoy Me aussen und Valluga innen, ebenfalls Kopf an Kopf nicht weniger Elanreich.

Aus der Kurve vier kommend auf gleicher Höhe mit Chirokko, war meine Chance da. Ich konnte noch ein klein wenig Energie freisetzen und schaffte es tatsächlich gaaaanz knapp vor Chirokko die Ziellinie zu passieren. Es war aber Fotoentscheid, der zuerst genau analysiert werden musste. Hinten schaffte Enjoy Me noch an Valluga vorbei zu gehen.

Chirokko innen, ich aussen. Hinten Valluga innen, Enjoy Me aussen

Chirokko innen, ich aussen. Hinten Valluga innen, Enjoy Me aussen

Chirokko innen, ich aussen. Hinten Valluga innen, Enjoy Me aussen

Chirokko innen, ich aussen. Hinten Valluga innen, Enjoy Me aussen

 

Leider gibt es von diesem tollen Lauf, zwischen Chirokko und mir, kein Video, da mein Betreuungspersonal sich mit anderen Zweibeinern rumärgerte und die Ausrüstung daheim liegen liess. Ich als erfahrener Renner meine, die Zweibeiner sollten sich gescheiter um eine solide Vorbereitung von uns Hunden kümmern als sich gegenseitig in der Luft zu zerfleischen, was eh nichts und niemanden etwas bringt, ausser Streit in der Szene.

 

Die Sandbahn-Championsleague 2015 hat nahezu das Spannungslevel der Formel 1, zwischen Chirokko und mir erreicht. Mit diesem Sieg habe ich in der Wertung, derzeit die Nase leicht vorne. Es bleibt spannend. Toll.

20150705_01

Nach dem Rennen gab es erstmal eine kühle Dusche für mich

Siegerehrung

Siegerehrung

 

Bahn Schweizer Meisterschaft 2015 in Lostallo

Heute sind wir zur Schweizer Meisterschaft im Bahnrennen in die Südschweiz, genauer nach Lostallo, gereist. Es war im Vorfeld bereits klar, dass ich der einzige Rüde in einem Hündinnenfeld sein werde. Das Wetter versprach kein Regen und warme Temperaturen.

Es traten an Haljma Kala-Saidan die mir schon an der Fuchsjagd im November ihr nettes Hinterteil zeigte, die schöne Helja Kala-Saidan, Soraya Elektra at Argent Boucle und die noch wenige erfahrene aber mit viel Potenzial ausgestattete Cizillia du Persia Chanaz Khan und ich als Hahn im Korb.

Den Vorlauf startete ich aus Box 6 mit roter Decke. Fast schon normal, kam ich als letzter aus der Box. Haljma, neben mir aus Box 5 zeigte wie es richtig geht. Sie schoss unglaublich nach vorne. Helja aus Box 2 ebenfalls sehr schnell. Soraya und Cizillia nur minim später. Bald schon konnte ich nach innen laufen und am Enden der ersten Kurve war ich dann an 2. Position. Haljma hatte schon einen schönen Vorsprung. Hinter mir lief man zu dritt nebeneinander in die Kurve, in welcher sich Helja dann etwas Luft nach hinten, wo Soraya und Cizillia auf gleicher Höhe liefen, verschaffen konnte. Ich jagte Haljma, die sich aber keinen Fehler erlaubte und mir wieder zeigte, was mich heute erwarten sollte. Auf der Gegengeraden zog Soraya dann das Tempo an, holte auf Helja auf und nahm Cizillia im Schlepptau mit. In Kurve 3 setzte sich Soraya innen neben Helja. Cizillia war in Schlagdistanz und beobachtete. Vorne war alles klar. Ich konnte zwar etwas Boden gut machen, aber es reichte um mehr als 1 Sekunde nicht. Soraya setzte sich noch gegen Helja durch. Cizillia, lief clever, blieb auf der Zielgeraden innen und hatte ihre Nase auf der Ziellinie knapp vor Helja. Der Finallauf versprach jetzt schon viel Spannung.

Haljma unter rot aus Box 1, ich unter blau aus Box 2, Soraya unter weiss aus Box 3, Cizillia unter schwarz aus Box 4 und Helja unter gelb aus Box 5. Dieses Mal habe ich den Start aber mal so richtig verschlafen :-). Haljma, wie eine Rakete raus, dicht gefolgt von Schwester Helja, die aber dann nicht so richtig in Fahrt kam. Soraya mit Cizillia im Schlepptau kamen ebenfalls gut weg. Glücklicherweise hatte ich genügend Platz um die Innenbahn für mich zu beanspruchen. Cizillia zeigte ihr Potenzial, gab richtig Gas, und setzte sich bald schon an Position 2, knapp vor Soraya, mir und Helja.

Start a la Darkhan, wie immer...

Start a la Darkhan, wie immer... (Foto von Roland Bill Moser)

Haljma hatte bereits wieder einen beachtlichen Vorsprung.

Augen zu und durch

Augen zu und durch (Foto von Roland Bill Moser)

 

In Kurve 1 konnte ich an den beiden Damen vor mir vorbeiziehen und nun die Verfolgung von Haljma starten. Cizillia schien wohl überrascht zu sein, als ich innen vorbei ging, denn sie zog zurück. Von hinten kamen, Soraya innen und gleichzeitig Helja, aussen. Das war ihr dann wohl zu eng und so liess sie die beiden ziehen.

Ich indes legte mich mächtig ins Zeug. Haljma aber war sehr schnell unterwegs. Zu schnell? Ich lief wie der Wind. In der letzten Kurve war ich in Schlagdistanz gekommen. Auf der Zielgeraden mobilisierte ich auf der Innenbahn nochmal alle meine Kräfte und versuchte Haljma abzufangen. Auf der Ziellinie war dann klar, dass es mir um eine Nasenlänge nicht gelang. Haljma die ein Superrennen lief und keine Fehler machte, hat sich den Titel kämpfend verdient. Soraya liess nichts mehr anbrennen, lins Helja in Kurve 2 hinter sich und lief diesen toll erkämpfen 3. Rang sicher heim. Cizillia, nun wieder mit genug Platz, liess Helja nicht aus den Augen, drehte nochmal auf und konnte sich gegen Helja in der letzten Kurve aussen noch durchsetzen. Sie beendete ihr Rennen, vor Helja, auf dem tollen 4. Platz.

Was für ein wahnsinnig, toller Lauf, den wir dem klatschenden Publikum geboten hatten. Gratulation an Haljma die sich diesen Titel souverän erkämpft hatte. Auch an Soraya die mit einer soliden Leistung und einem tollen 3. Rang überzeugte. Cizillia die noch etwas an Sicherheit gewinnen muss, hat ihr Potenzial aufblitzen lassen. Von dieser tollen Hündin werden wir noch so einiges hören und lesen. Gratulation auch an die schöne Helja, die ebenfalls super gekämpft hat. Hunde, Besitzer und Zuschauer hatten allesamt grosse Freude.

Siegerehrung Schweizer Meisterschaft 2015

Siegerehrung Schweizer Meisterschaft 2015

Hier das Video vom Finallauf

Kleines Familientreffen beim Coursing in Tüttleben

Am diesjährigen Internationales Thüringen Coursing in Tüttleben, fand sich ein kleiner Teil der d'Avicenna Familie ein. Hans-Jürgen kam mit Djamila und Djinn, Wim und Lisette kamen mit Camée und Chakir aus Holland und ich war mit meinem Personal auch da.

Bei besten Bedingungen wurde das lange Coursing (997 Meter) gestartet. Es war ein sensationeller schöner und anspruchsvoller Parcours ausgesteckt worden. Alles was das Jagdherz begehrt war da. Kurze Geraden, um die Schnelligkeit zeigen zu können, viele enge und weite Kurven und ein kleines Hindernis das man umgehen oder überspringen konnte.

Sowohl bei den 16 Hündinnen als auch bei den 14 Rüden waren schöne und zahlreiche Afghanenfelder zusammen gekommen.

Bis auf ein Dis. lief der erste Durchgang wunderbar. Djamila lief mit Bellamia zusammen. Djinn lief mit Lady Nightshade's Djakao, Ich mit Izat Al-Qasim, den ich in Hünstetten kennen lernte und Camée mit Nightwind Sweet Sugar. Sie wollte ihre grosse Erfahrung heute ganz speziell einsetzen, verkalkulierte sich mehrere Male und lief oft in die falsche Richtung. Wim ahnte bereits was passieren würde. Beim Coursing weiss man aber nie, wie das Ergebnis ist.

Djamila und ich lagen nach dem 1. Lauf auf dem 2. Zwischenrang, Djinn belegte den 6. Zwischenrang und Camee wurde für ihre grossen Abkürzungen bestraft.

Als erste kam Djamila mit Daya v.d. Bremmen die 2. Punkte Vorsprung hatte, zum Start des 2. Laufes. Djamila lies sich aber nicht einschüchtern zeigte wirklich erstaunliches, kämpfte, gab nicht auf und schlug sich schlussendlich gegen diese schnelle und erfahrene Hündin wunderbar. Dieser Lauf musste von den Richtern einfach belohnt werden.

Camée indes kürzte etwas weniger ab und zeigte gegen die Punktgleiche, Inamee von der Chocly, einen soliden Lauf. Was die Richter Camee dafür noch geben konnten?

Djinn, einen Punkt hinter Chiron, dem Pechvogel aus dem 1. Lauf, durfte mit ihm zusammen auf den Parcours. Chiron aber hatte den Angriff vom Morgen wohl noch nicht verdaut und blieb nach 5 Meter stehen. Djinn lief alleine übers Feld.

Ich durfte mit Lady Nightshade's Djakao, der einen Punkt Vorsprung hatten, zusammen aufs Feld. Ich versuchte alles was ich bisher gelernt hatte einzusetzen. Meine gute Kondition kam mir zu Hilfe. Öfter war ich nahe am Lockobjekt bevor dieses einen Haken schlug und ich wieder aufholen musste, was mir aber jedes Mal gelang.

Nun galt es abzuwarten bis zur Siegerehrung.

Um 18:30 Uhr war es dann soweit. Es gab mehrere Überraschungen.

Djamila schloss das Coursing auf dem sensationellen 2. Rang ab und wurde damit BodA (Best of d'Avicenna's), erhielt das Reseve CACIL, sowie das 2. CACC für das Coursing-Championat. Ich war Punktgleich mit dem 2. Platzierten Kasun de Jawo-Sha auf dem 3. Rang und Djinn belegte Rang 5. Camée konnte im 2. Lauf etwas Boden gut machen und landete auf Rang 10.

Siegerehrung Hündinnen

Siegerehrung Hündinnen

Siegerehrung Rüden

Siegerehrung Rüden

Für die Familie war es einmal mehr ein sehr erfolgreicher Tag in Tüttleben, der am Abend dann noch entsprechend gefeiert wurde.

Die D-Geschwister

Die D-Geschwister

Und hier noch ein kleines Video der 2. Läufe