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D-Wurf

Darkhans Abschied vom aktiven Renngeschehen

Mein Name ist Darkhan d’Avicenna, alias Bubi. Ich werde bald 8 Jahre alt und deshalb durfte ich heute meinen letzten offiziellen Lauf hier in Offenbach absolvieren. Der Plan für mein Abschiedsrennen war ganz anders und es schien so, als würde ich mich nicht von Euch verabschieden können. Erst hat mein Personal Ferien für mich gebucht, so dass mein Abschied im Oktober ins Wasser fiel, dann hat die Hitze zugeschlagen, so dass mein Abschied in Bad Homburg auch abgesagt wurde. Aber wie es das Schicksal so will, hat Offenbach meinen Abschied gerettet. Ich möchte aber nicht über Renn-Erfolge berichten, sondern kurz in alten Erinnerungen schwelgen…… Meine Leidenschaft für das Bahnrennen begann vor sechs Jahren in Hannover. Mann war das aufregend. Man muss mit mehreren Kollegen antreten und ich hatte doch noch keine Erfahrung in einem vollen Feld. Mein Personal hatte auch keine Erfahrung und konnte mir somit keine Tipps geben. Und es waren viele Afghanen da, die Schnellen aus der A-Klasse und die etwas Langsameren aus der B-Klasse. Ihr müsst wissen ich bin Einer der B-Klasse. Kaum angekommen, gab es am Vorabend schon helle Aufregung. Ich wurde in der A-Klasse eingeteilt, also bei den Schnellen. Frauchen war natürlich ganz außer sich und hat sich von ihrer besten Seite gezeigt, die Sau rausgelassen und hat sich mit allen angelegt, welche der Meinung waren, dass es so richtig sei. Schlussendlich hat man mich dann doch bei der B-Klasse eingeteilt, denn ich hatte meinen Rasierapparat vergessen und konnte mich nicht standesgemäß kleiden. (Insider verstehen diesen kleinen Scherz). Es war ein schönes Rennen. Ich als Rookie unter den alten Hasen. Cadash, Ironman, Tian Shan, Djari und viele weitere waren meine stetigen Begleiter für die nächsten Jahre. Ich habe schnell von ihnen gelernt und ich war für sie ein sehr ernstzunehmender Gegner. Irgendwann kam auch ihre Zeit des Abschieds und einer nach dem anderen hat den Ruhestand angetreten. So wurde ich zum alten Hasen und auch ich durfte den jungen Wilden und den jungen hübschen Mädels das Rennen lehren und meine Erfahrungen weitergeben. Und es freut mich umso mehr, dass einige heute hier sind und meinen letzten Lauf begleitet haben. Ich wünsche der Jungmannschaft alles Gute, viele schöne Veranstaltungen mit Spaß und Freude. Bei Fragen könnt ihr mich gerne anrufen, ihr habt ja meine Nummer, zumindest die Mädels haben sie ganz sicher Ich stehe Euch immer mit Rat und Tat zur Seite. Und ich möchte mich bei allen Vereinen und deren Funktionären und Helfern bedanken, welche diese Veranstaltungen ermöglichen. Ich ziehe mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück. Lachend weil ich endlich die Pfoten hochlegen darf und weinend, weil es eine schöne Zeit war. Und vor allen Dingen wünsche ich mir, dass alle Herrchen und Frauchen nicht immer alles so ernst nehmen, den Spaß nicht verlieren und daran denken, weshalb solche Veranstaltungen ausgerichtet werden. Nämlich wegen unserer Leidenschaft zu rennen und zu jagen und nicht aus menschlichem Ehrgeiz. Somit verabschiede ich mich und sage Tschüss, Ade, Adieu, A revoir, Bye, Bye

Euer Darkhan

  Impressionen von Darkhan

Die Mama

der Papa Emir

So begann alles

 

EIN STOLZER RÜDE

 

Nun sind wir zu dritt Darkhan, Yaron und Bruder Djamu

Darkhan ist der letzte D´Avicenna der sich vom aktiven Renngeschehen verabschiedet. Mit dem D-Wurf endet auch die Zucht aus dem Zwinger D´Avicenna. Es war eine wunderbare Zeit. Aber alles geht mal zu Ende und wir werden unsere tollen Erlebnisse und Erinnerungen, aber auch das Leid immer mit unseren Freunden teilen.

WIR GRATULIEREN

Auch die Züchter schließen sich den Glückwünschen an und wünschen noch viel Lebensfreude, Gesundheit und noch viel Spass.  

Cadash

Djamila

 

Djinn

 

Revanche beim WRK?

In Hünstetten gelang es mir, den jungen und schnellen Aram, zu schlagen. Sollte mir das auch in Kleindöttingen gelingen? Es ist meine Heimstätte und das Wetter war mit knapp über 20 Grad und bewölkt, fast schon perfekt für einen weiteren erfolgreichen Tag. Wie so oft, sollten man den Verlauf immer abwarten, denn wir haben inzwischen gelernt, dass es immer anders kommt.

Es traten wiederum an Turkuman Bodh-Gaya Aram, Yaron el Sahir und ich. Im Vorlauf bildeten Yaron und ich ein gutes Team. Wir konnten Aram zwischen uns halten und eigentlich hatte er keine Möglichkeit an mir vorbei zu ziehen. Yaron belegte die Innenbahn und hielt diese, so dass Aram sich auch hinter Yaron zurück fallen lassen musste. Ich konnte in Kurve 2, Yaron hinter mich lassen. War Aram eventuell nicht gut drauf oder war das bereits die Vorbereitung für den Finallauf?

In diesem sollte dann Aram zeigen, was für ein abgebrühter Läufer, er in seinen jungen Jahren bereits geworden ist.

Bereits beim Start liess er seine Klasse aufblitzen und zog mit Yaron zusammen sofort auf und davon. Sie erliefen sich bereits auf den ersten Metern einen beachtlichen Vorsprung. Erst auf der Gegengeraden konnte ich zu Yaron aufschliessen. Kurve 3 und 4 durchliefen wir Kopf an Kopf. Un d am Ende von Kurve 4 konnte ich Yarion um eine halbe Länge hinter mich bringen. Aram indes lies keinen Zweifel an seiner Laufstärke aufkommen und hatte bereits mehrere Längen Vorsprung. Es gab für mich heute definitiv nichts zu holen. Yaron lief heute wieder ein tolles Rennen. Er kämpfte wieder wie ein Löwe und es gelang mir nur dank meiner Position auf der Innenbahn, ihn in der 4. Kurve noch zu überholen. Kleiner Mann wieder ganz Gross.

Viel Spass beim kurzen Video:

   

Die Arena in Hünstetten wird zu meiner grösste Kampfstätte…

Es hat sich ja bereits rumgesprochen, dass wir nur noch ausgesuchte Veranstaltungen besuchen. Hünstetten war seit Anbeginn meiner Rennkarriere ein wichtiger Platz. Also reisten wir zum Golden Rabbit 2017 nach Hünstetten. Herrchen hatte bei der Einlieferung bereits wieder miese Laune, was mich aber nicht sonderlich beeindruckte. Ich schaue einfach nicht mehr drauf, hier geht es schliesslich um mich.

Die Wettervorhersage versprach, kühles und trockenes Wetter. Genau so war es dann auch. Perfekt für einen tollen und gelungenen Renntag. Es traten an: Tukuman Bodh-Gaya Aram, Purple Magic’s Armani, Yaron el Sahir und ich. Im Vorlauf gewannen den Start, Armani und Aram, die wie Blitze aus der Box kamen. Yaron war auch noch gut dabei und ich schaute mir das von hinten mal an. Aram und Yaron machten gleich Tempo und liefen vorne ein cleveres Rennen, indem sie in Kurve 1, die Innenbahn komplett sperrten. Ich musste den Weg aussen herum nehmen. Armani konnte zu Beginn nicht so viel Geschwindigkeit aufnehmen und musste erstmal von hinten zuschauen, erstmal. Auf der Gegengerade setzte ich an, um Yaron zu schnappen. So einfach war das aber nicht und ich musste mächtig kämpfen. (Yaron kämpft wie ein Löwe. Kleiner Mann Du machst das bombig).

Aram indes, war nach meinem Kraftakt, bereits so weit vorne, da gab es nichts mehr zu holen. Armani aber, wollte es in der Kurve 3 wissen und schloss plötzlich von hinten zügig auf. Er kam wirklich gefährlich nahe und hatte auf der Ziellinie, 0.1 Sek Rückstand, auf Yaron und 0.3 Sek auf mich.

Die Vorzeichen für ein spannendes Finale waren definitiv da, kein Zweifel.

Das Finale.

Die Startsituation war genau wie im Vorlauf. Am Ende der Geraden aber liess mir Yaron etwas Platz und so konnte ich mich sofort an die Fersen von Aram heften. Ich wollte die Innenbahn, um jeden Preis. Ich drückte und drückte und drückte in den Kurven 1 und 2. Schliesslich, ausgangs Kurve 2 gab Aram nach und liess innen eine kleine Lücke offen, die ich sofort in Anspruch nahm. Dieses Manöver kostete Aram sofort eine Länge. Yaron und Armani kämpften hinter uns aber Aram und ich waren wirklich entfesselt. Wir würden den Sieg sicher unter uns ausmachen.

Aram gab sich noch nicht geschlagen und holte weider auf. Mein kleiner Vorsprung schmelzte bis zur Kurve 4 fast ganz, denn plötzlich stand er etwas versetzt wieder neben mir. Wir gaben beide alles und rannten auf die Ziellinie zu.

Ein Fotofinish, dass ich ganz knapp für mich entscheiden konnte.

Einmal mehr ein Wahnsinnsrennen mit viel Kampfgeist in Hünstetten. Spannend vom Anfang bis zum Ende. Dafür gab es sehr viel Lob von den Zuschauern.

Aram läuft definitiv schneller als ich, daran gibt es keinen Zweifel und das hat man klar gesehen. Diesen Sieg konnte ich mir nur Dank dem sicheren Laufen aller Teilnehmer und meiner Erfahrung sichern.

Hier nun das Video dazu. Viel Spass.

Aller guten Dinge sind drei…

... trifft auf mich und die Geschichte der Schweizer Bahnmeisterschaft nicht zu.  "Aller guten Dinge sind vier" sollte es hier wohl heissen.

Lassen wir es noch einmal Revue passieren:

2014 musste ich der damals 7 jährigen Tari-Suleika of Goldenqueen eine halbe Sekunde den Vortritt lassen. Sie war einfach zu schnell für mich.
2015 habe ich den Start so verschlafen, dass die 480 Meter nicht ausreichten um Haljma Kala-Saidan noch einzuholen. Es hat knapp nicht gereicht.
2016 mein schwerstes Jahr, verletzte ich mich im Vorlauf. Yaron mein Kumpel hielt aber die Fahne hoch.
2017, hat es auf meiner Heimbahn in Kleindöttingen, bei warmen Temperaturen für den Titel gereicht.

Alle Schweizer Bahnmeister 2017

Ein Besucher hat ein kleines Video vom Lauf gedreht.

Djinn

Djinn musste 6 Wochen einen Verband tragen. Er hatte sich beim Toben ein Gelenk verdreht. Leider kann er keinerlei Coursing mehr bestreiten. Das ist aber nicht so wichtig. Er hat jeden Tag sehr viel Bewegung und spielt auch im Garten mit anderen. er mußte wieder lernen auf allen Vieren zu gehen, was auch wieder klappt. Die Muskulatur ist fast wieder so wie vor dem Unfall. Natürlich hat er auch diese Zeit genossen, denn jeder der ihn gesehen hat, hat ihn auch bedauert. Wenn wir spazieren gehen läuft er jetzt wieder ganz normal. Nur wenn wir nach hause kommen und Ingrid sagt, na Djinn alles ok, läuft er sofort auf drei Füßen und hinkt.

Djinn beohbachtet das Gras und die Pilze beim wachsen

Ein neuer Tag an einem Ostsee-Strand

Nachdem 2016 Sizilien unsere Anwesenheit geniessen durfte, war nun wieder die Ostsee an der Reihe. Das Programm war auch dieses Jahr immer das gleiche. Morgen ganz früh am Strand rennen und spielen danach bis in den Nachmittag hinein ruhen und gegen Abend eine lockere Runde zur Strandpromenade und zurück. Da das Wetter dieses Jahr hervorragend war, gab es auch mal Ausflüge nach Lübeck und Kalifornien. Aber schaut selbst.

Kalifornien ist so nah

Toller Ausblick

   

Grasbahnmeister 2017 in Oberhausen-Rheinhausen

Das Erste Rennen im Jahr, in welchem ich 7 Jahre alt werde. Ich könnte als Senior mit den mir bekannten Furioso's Ironman und Ana-Shakti's Bajou laufen. Da ich letztes Jahr, verletzungsbedingt, etwas wenig gemacht habe, könne ich durchaus noch eine grosse Runde laufen, meinte Herrchen.

Neben meinen Kumpel Yaron el Sahir standen noch Purple Magic's Armani, Golddragon Nyno Invicto und Turkuman Bodh-Gaya's Aram am Start. Das Wetter sah sehr gut aus. Es sollte ein toller Tag werden und das wurde es auch.

Im ersten Lauf hat Nyno Invicto den Armani bedroht und hat dafür ein Disq kassiert. Yaron als Blitzstarter bekannt, war erstmal vorneweg, wurde dann aber in der 1. Kurve von Aram und später auf der Gegengeraden von mir eingeholt. Aram war für mich aber mit 0.8 Sek Vorsprung nicht einzuholen. Aram zeigte seine Form unverblümt.

Im Finallauf startete ich zwischen Aram und Yaron aus Box 2. Aram konnte Yaron schnell einholen und war Ende der Geraden bereits in Führung. Ich musste mich sputen, wollte ich an Aram dran bleiben. Mit Yaron lief ich Kopf an Kopf durch die Kurve 2 und 3. Armani beobachtete von hinten das Geschehen. Auf der Gegengeraden konnte sich Aram bereits einen für mich uneinholbaren Vorsprung rauslaufen. Yaron konnte ich wieder auf der Gegengeraden hinter mich bringen und bog mit einer Länge Vorsprung in die Kurve 3. Yaron aber gab heute nicht auf, kämpfte schloss in Kurve 4 auf und stellte sich auf der Zielgeraden wieder neben mich. Einmal mehr "der kleine Mann, ganz gross".

Wir mussten bis zur Siegerehrung warten um zu erfahren, dass ich meinen Kopf um 0.08 Sek. auf der Ziellinie vorne halten konnte. Aram erlief sich einen tollen und souveränen Sieg und zeigte damit, dass man künftig immer mit ihm rechnen muss. Armani holte sich die blaue Renndecke für Schönheit & Leistung.

Siegerehrung Grasbahnmeister 2017

Siegerehrung Grasbahnmeister 2017

Es war ein toller Tag mit einer tollen Veranstaltung, an der alles, ohne die kleinste Beanstandung, funktioniert hat. Selbst das Wetter zeigte sich von der besten Seite.

Ich, für meinen Teil, stelle fest, dass ich mein Erbe, schöne und sichere Läufe mit tollen Zweikämpfen, problemlos an die Jugend abgeben kann. Und das mein Kumpel Yaron el Sahir da mitmischt erfüllt mich schon mit etwas Stolz.

Hier noch das Video in welchem aber leider der Start fehlt.

Schneecoursing 2017 in Neustift im Stubaital

Dieses Jahr war es mal wieder soweit. Nach 3 Jahren, fuhren wir mal wieder ins Stubaital nach Österreich zum Schneecoursing. Die Wetterprognosen sind hervorragend und einige gute Menschen und Hunde sind in der gleichen Pension untergebracht. Es versprach ein tolles Wochenende zu werden.

 

Die Tierärztin drückte am Freitagabend, bei mir an der Wirbelsäule, auf eine bestimmte Stelle, die etwas schmerzte. Da ich ganz normal laufen konnte, meinte Sie, wir sollen den 1. Lauf mal machen und schauen wie es geht. Da ich ja über 6 Jahre bin, muss ich sowieso nach jedem Lauf zur Kontrolle.

Am Samstagmorgen dann wie angekündigt, Himmelblau. Die Berge in Falbeson (Coursinggelände) sind etwas hoch, so dass man im Schatten startete. Ich wurde im 1. Lauf zu Ana-shakti's Bolero ausgelost. Es fing alles gut an, wir jagten den Hasen, bis das Seil riss. So liefen wir nur gerade die halbe Strecke und am Hasen gab es dann etwas Zoff. Meine neue Renndecke ist schon wieder hinüber 🙂 Im 2. Lauf kam ich zu William Wallace Gandamak. Jetzt lief alles wie am Schnürrchen. Alles in allem konnte ich den 13. Platz von 20 Hunden belegen.

 

Mein Kumpel Yaron el Sahir, wurde zu Ana-shakti's Casanova ausgelost. Für uns beide ein Glück mit solch starken Coursers zu laufen. Man munkelt ja, dass man bei solchen Partner selber auch gute Punkte bekommt.

 

Unmittelbar vor dem Start kam Yaron aber Casanova zu nahe und dabei vertrampte der sich ganz unglücklich. Der gefrorene Schnee zwischen den Fussballen schmerzte ihm. Es fing für Casanova nicht gut an. Zu allem Übel stürtze er noch fürchterlich auf dem Parcours. Er lief den Lauf zwar noch zu Ende aber man sah ihm an, dass er mitgenommen war. Den 2. Lauf konnte er nicht mehr bestreiten.

 

Im zweiten Lauf lief Yaron mit Turkuman Bodh Gaya Aram. Yaron konnte sich in den beiden Läufen den 12. Schlussrang erlaufen.

Alles in allem ein sehr gelungenes Wochenende.

 

Und hier das Video:

Schnee und ich und ….

Der kann es einfach nicht lassen mit den Bilder....

Der nervt...

Der nervt...

wenigstens im Platz...

wenigstens im Platz...

Nein, bitte nicht die Mütze...

Nein, bitte nicht die Mütze...

Ich gucke...

Der kann mich doch mal...